Neue Wertungsordnung


Große Änderungen werfen ihre Schatten voraus.

Wer die Nachrichten des Deutschen Schachbundes regelmäßig verfolgt, wird es bereits wissen, die Berechnung der DWZ wird auf neue Füße gestellt. Über die Motivation und die Hürden, die es zu umschiffen galt, aber auch zu den Auswirkungen kann man sich im Detail in der offiziellen Mitteilung des Schachbundes informieren.

Soviel sei hier schon gesagt: Es gibt eine neue Mindest-DWZ. Unter 1100 kann ein Rating nicht mehr fallen. Ratings mit niedrigeren Werten werden aufgewertet. Um die Vergleichbarkeit mit den FIDE Elos zu verbessern, werden aber auch höhere Ratings bis 2110 nach einer speziellen Formel teilweise kräftig aufgewertet.

Screenshot aus Wertungsordnung des DSB (gültig ab dem 2. Halbjahr 2026)
Quelle: Deutscher Schachbund

Über 20 Jahre ist das Verfahren der Berechnung weitestgehend gleich geblieben. Jetzt gehen mit der für das zweite Halbjahr 2026 avisierten Aktualisierung der Wertungsordnung eine elementare Änderung der Berechnug einher.

Wer neugierig ist und sehen möchte wie sich das konkret auswirkt, kann sich gern unseren Vergleichrechner anschauen.