PSC Schach-Abteilung / News

VM: Thomas Bausch sichert sich mit 5 aus 5 den Titel

Thomas B. ließ in der letzten Runde der Vereinsmeisterschaft mit langer Bedenkzeit nichts mehr anbrennen und spielte gegen Olaf  auf Sieg. Sein Angriff resultierte in einer Mehrqualität und wenig später konnte er seine Letztrundenpartie mit einem Matt krönen. Darioush gelang durch einen Sieg gegen Luka der Sprung auf den zweiten Platz. Er erzielte 3,5 Punkte und blieb ebenfalls wie der neue Vereinsmeister ungeschlagen. Auf den Bronzerang kamen einige Spieler, die jeweils 3 Punkte erreichten. Alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle gibt es hier.

geschrieben am: 14.02.2018

16. Bayer-Open: Juan und Thomas sind dabei!

Beim diesjährigen 16. Bayer-Open sind 100 Teilnehmer am Start. Auch der Pulheimer Schachclub ist mit zwei Spielern vertreten. Juan und Thomas haben die Herausforderung angenommen und kämpfen um Preise und Ratingpunkte. Jeweils montags wird gespielt und es sind bereits 4 von 7 Runden ausgetragen. In der Setzliste stehen drei FIDE-Meister ganz oben: FM Stillger, FM Balduan und FM Marcziter. Für uns ging es gleich gut los: Thomas errang einen sauber herausgespielten Sieg gegen Ulrich Liebsch und Juan konnte gegen einen höher gesetzten Spieler aus besserer Position remisieren. In der nächsten Runde lief es dann nicht mehr so rund, denn Juan wurde aus der Eröffnung heraus überspielt und musste die Partie aufgeben. Auch Thomas hatte zu kämpfen und konnte nur mit Glück gewinnen, denn zwischendurch galt es eine Verluststellung zu verteidigen. Auch zwei, der drei FIDE-Meister bekamen Gegenwind zu spüren und  remisierten lediglich, so dass vom Trio der FIDE-Meister nur noch FM Stillger mit weißer Weste die nächste Runde bestritt. Juan, der erneut einen recht starken Gegner zugelost bekam, konnte leider nicht punkten. Dafür spielte der andere Pulheimer Schachspieler eine gute Partie und gewann gegen Thomas Wille:

Hier hatte sein Kontrahent gerade f5? gespielt und Thomas nutzte dies mit Lxf5! aus. Es geschah noch Sxf4 und der nächste Läufereinschlag Lxg6!+ besiegelte den weißen Punktgewinn.

In der letzten Runde vor der Karnevalspause erhielt Thomas mit FM Stillger erstmals einen höher gewerteten Spieler als Gegner und Juan einen Kontrahenten, der eine ähnliche Spielstärkezahl wie er aufwies. So verlief diese Partie auch recht ausgeglichen und es wurden folgerichtig die Punkte geteilt. Thomas wickelte mit Schwarz in ein etwas schlechteres Turmendspiel ab und verteidigte es bis zur Punkteteilung. Damit liegt er im Turnier aussichtsreich auf dem dritten Platz und bekommt es in der nächsten Runde mit dem nächsten FIDE-Meister zu tun. Juan wird gegen Ulrich Reinartz versuchen seinen ersten Sieg zu landen. Alle Ergebnisse und Partien gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

geschrieben am: 07.02.2018

Sieg beim Spitzenreiter PTSV Aachen

Nach unserer gelungenen Generalprobe im Viererpokal ging es am Tag danach direkt weiter: Spitzenspiel in der Verbandsliga West gegen PTSV Aachen. Alle Statistiken sprachen gegen uns: Aachen ist der Spitzenreiter mit einem Unentschieden in 6 Runden. Pulheim 1 ist seit vielen Jahren zuverlässiger Punktelieferant beim PTSV (wir müssen auch immer hinfahren und Parkplätze suchen). Nach Jahren des Abstiegskampfes hatten wir nach erneut verkorkstem Beginn zuletzt eine Siegesserie hingelegt und waren mit 8:4 Mannschaftspunkten Tabellenvierter. So haben unsere Gastgeber zurecht auf einen weiteren Sieg auf dem Weg zum Showdown gegen Alsdorf gehofft.

Es wurde aber schnell klar, dass das keine einfache Nummer für PTSV werden würde. Trotzdem blieb ich skeptisch. Thomas Bausch an 2 geriet stark unter Druck. Albert stand gut, aber das Brett leerte sich almählich ohne erkennbare Chance. Andreas Laschewski hatte Raum am Damenflügel, was ihm einen Bauern einbrachte. Eugen hatte eine Mauerstellung der kompletten Bauern mit wenig Raum für seine Figuren dahinter, während seine Gegnerin ihn an allen Fronten angriff. Thomas Jülich hatte eine gute Stellung, bei allerdings sehr komplexer Stellung. Andreas Kiehn stand sicher, die einzige offene Linie wurde aber immer gefährlicher, je mehr sich die Partie einem Damenendspiel näherte. Matthias Robotka und Alexander Baldus standen beide unter Druck, da die Gegner hier mehr Raum zum Manövrieren hatten.

TomTom gab wegen Zeitnot in komplexer Stellung Remis  eine Hoffnung weniger. Alex gelang es, einen gut gedeckten Bauern auf der 6. Reihe zu blockieren und gleichzeitig die Stellung komplett abzudichten  Remis und eine Sorge weniger. Dann der Paukenschlag: Während Thomas Bauschs Gegner mit seinen Figuren tief in Thomas' Stellung operierte, übersah er ein Grundlinenmatt. Perfekt ausgekontert und Pulheim führte. In seinen Bemühungen, einen substantiellen Vorteil herbeizumanövrieren, gab Andreas Kiehns Gegner die gute Zentralstellung der Dame ab. Andreas konnte so leicht das Remis durch Zugwiederholung erzwingen. Durch gute Verteidigung konnte Matthias seine bedrohliche Stellung in ein leicht zu verteidigendes Läuferendspiel abwickeln. An den Brettern 5-8 alles Remis und Pulheim führte 3:2. Inzwischen hatte Albert einen Bauerngewinn herbeimanövriert und zerstörte systematisch die gegnerische Stellung. Da der Gegner sein Heil in einem Gegenangriff auf die Königsstellung suchte, packte Albert eine zwingende Mattkombination aus  – Überzeugender Sieg an Brett 1.

An Brett 3 hatte Andreas Laschewski bereits vor dieser Entscheidung ein Remisangebot bei einem Mehrbauern (3:2) in Turm+gleichfarbigem Läuferendspiel bekommen. Nach der Entscheidung an Brett 1 nahm er sofort an, womit der Kampf gewonnen war. Eugens Gegnerin hatte inzwischen Pulver und einen Bauern im Angriff verschossen. Nun trat Eugen zur Gegenoffensive an. Die Gegnerin gab lieber den Springer als eine ganze Reihe Bauern, was aber auch nicht half. Eugen gab Matt und so erreichten wir einen hohen 5,5:2,5 - Sieg (oder Neu-SVM-Sprech 19:13-Sieg).

Wir rücken mit 10:4 Punkten auf den 3. Tabellenplatz vor und haben nach langer Zeit nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Stattdessen schauen wir nach vorne und sehen eine allerdings nur kleine Aufstiegschance. Dies setzt vorraus, dass es weiter so perfekt läuft. Aber in 3 Wochen steht erst mal ein "Pflichtsieg" gegen den Aachener SV zuhause an. Ob die "Pflicht" auch so gut läuft, wie die "Kür"?

Dietmar Budelsky

geschrieben am: 05.02.2018

Viererpokalsieg gegen Satranc Club

Am Samstag, 3.2. hatten wir ein Heimspiel im KSV Pokal gegen Satranc. Endlich mal nicht KKS oder Lasker. Da Thomas Bausch und Matthias Robotka an den Brettern 1 und 3 schnell und überzeugend gewinnen konnten, war der Kampf nach Berliner Wertung bereits gewonnen.

Hier ging Matthias zum Mattangriff über und spielte Lxf7+! und nach Kf8 (auf Kxf7 folgt De6+ mit Gewinn des Turmes) Te1 Dd4 De6 Td8 Lg6 drohen zwei Matts (De8+ nebst Txe8 bzw. Df7 matt), die nicht beide zu parieren waren.

Andreas Kiehn an 2 hatte einen Bauern eingestellt und verlor nach dem Abtausch in einem Doppelläuferendspiel mit Minusbauer. Der Wettkampf hätte schnell beendet sein können, doch nach einem nicht genutzten Eröffnungsfehler meinerseits blieb meine Partie sehr lange im Remisbereich. Mein Gegner wollte aber kein Remis: Zu Recht, denn ich wickelte in ein verlorenes Springerendspiel ab. Mein Gegner verzichtete auf einen schnellen Bauerngewinn zugunsten einer stärkeren Stellung, vertauschte aber die Zugreihenfolge, so dass ich nicht in Zugzwang geriet. Nach langem Kampf stand es dann 2,5:1,5. Mal sehen, was im NRW-Pokal auf uns zukommt.

Dietmar Budelsky

 

 

 

 

geschrieben am: 05.02.2018

Der Wein steigt in das Gehirn,

macht es sinnig, schnell und erfinderisch. Diese Worte Shakespeares wollten wir bei unserem traditionellen Weinturnier in der Praxis testen. Und wo kann man schneller und erfinderischer sein als beim Schach? Es hatten sich sechzehn Schachfreunde zu diesem Event eingefunden. Darunter drei Jugendliche, die natürlich ohne Wein auskommen mussten. In der ersten Runde konnte Favorit Thomas B. den Worten Shakespeares nur insofern gerecht werden, dass er schnell seine Dame fast kompensationslos verlor. Unser stärkster Jugendlicher spielte es dann sinnig zu Ende und ließ keinen Zweifel aufkommen, warum er der amtierende Jugendvereinsmeister ist und wieso er einer der großen Nachwuchshoffnungen des Vereins ist. Auch Christopher und Dustin machten es ihren Gegnern schwer, auch wenn sie am Ende auf Platz 14 und Platz 16 das Turnier beendeten. Thomas B. tat sich auch in den folgenden Runden schwer und hatte Verluststellungen gegen Heinz (Figur und Bauer weniger), Wolfgang (Minusqualität) und Thomas W. (Minusfigur für einen Bauern). Aus diesen Partien holte er dennoch 2,5 Punkte dank besserem Zeitmanagements und weil er den ein oder anderen Trick noch fand, um seine Gegner vor Probleme bei der Verwertung stellte. Auch die anderen Spieler, die für den Turniersieg in Frage kamen, hatten umkämpfte Partien und keiner scorte konstant durch. So kam es in der vorletzten Runde zum Aufeinandertreffen von Darioush (4 Punkte)und Thomas (3,5 Punkte), während Andreas L. (4 Punkte) gegen Wolfgang (3,5 Punkte) gelost wurde. Wolfgang siegte und Thomas erarbeitete sich mit Schwarz Vorteile, die er allerdings nur zum Remis führen konnte. So hatte Darioush es in eigener Hand, das Turnier mit einem Sieg gegen Heinz in der letzten Runde für sich zu entscheiden. Dies gelang ihm eindrucksvoll und Thomas rutschte mit einem Sieg gegen Florian noch auf Platz 2 vor, da Dietmar einen Materialvorteil zum Sieg gegen Wolfgang verteidigte. Wolfgang kam auf den Bronzerang gefolgt von Dietmar und Heinz. Alle Einzelheiten gibt es hier.

 

 

 

 

 

geschrieben am: 30.01.2018

Auch die besten Spieler haben mal einen schlechten Tag …

Leider fällt es einem Berichterstatter an Tagen wie diesen schwer, die richtigen Worte zu finden. Vor allem dann, wenn die eigene Mannschaft eines der wichtigsten (4-Punkte-) Spiele der Saison unglücklich verliert. Als Erstes wurde der Berrenrather Ruiz Wagner an Brett 8 von Fortuna geküsst. Schachfreund Olaf hatte mitunter durch zu schnelles Ziehen eine Figur weggepatzt. Das versetzte uns leider gleich zu Beginn in einen frühen 0:1 Rückstand. Während zu diesem Zeitpunkt fast alle Bretter in einer ausgeglichenen Remisbreite lagen, boten sich bei Schachfreund Florian an Brett 3 durch einen Fehler seines Gegners Jonas Schwibbert Chancen:

Im Folgenden spielte Schwibbert 10. c4? was aber an 11. Lxc4! scheiterte. Denn die Idee nach 11. ...Lxc4 12. dxc4 Sxe4 findet durch 13. Dd5 ein jähes Ende.



 

In der Zwischenzeit hatte sich an den restlichen Brettern viel getan: Heinz war in seinem Element und spielte munter auf die gegnerische Königsstellung. Bei Wolfgang entwickelten sich die üblichen Pläne des Königsinders und bei Daniel hatte sich ein Vierspringerspiel entwickelt. Schachfreund Michael spielte in den Augen des Berichterstatters eine recht enstpannte Partie, da sich bis hin in das Mittelspiel viel tauschte und mit Ausnahme einer gegenseitigen Fesselung der Türme keine großen Gefahren boten. Gerhard hatte seine Entwicklung normal abgeschlossen und verfügte über gutes Spiel, während es bei Sebastian an Brett 7 etwas chaotischer aussah: Er hatte einen schönen Königsangriff gestartet (der Läufer hatte den h6 gemobst), dafür waren seine Dame und der Läufer in der eigenen Hälfte in Fesselungen verstrickt.

Nach nur knapp 2 Stunden Spielzeit endete dann Florians Partie an Brett 3. Er hatte zwar seine Stellung kontinuierlich bis hin zu einer Gewinnstellung verbessern können, musste allerdings leider aus gesundheitlichen Gründen ein Remis anbieten.

Hier geschah: 22. Dxe5?? was die +2,6 Stellung von Weiß in eine +1,0 Stellung abmildert, da nach 22. ... Dxe5 23. Txe5 Schwarz mittels 23. ... Tfd8 Kompensation erhält. Besser wäre stattdessen 22. cxb5 gewesen, was Weiß leichtes Spiel eröffnet.

Somit änderte sich der Zwischenstand zu 0,5:1,5. Es folgten eine Niederlage durch Heinz und ein Sieg durch Sebastian. Heinz hatte sich leider etwas übernommen und ein paar Tempi aus dem Fenster geworfen, wodurch die Kompensation seines Gegners erdrückend war. Sebastians Angriff war hingegen durchgeschlagen, wodurch er an diesem Tag der Einzige bleiben sollte, der einen vollen Punkt einstreichen konnte. 1,5:2,5. Während Wolfgang an Brett 2 einen kompletten Turm für den Königsangriff opferte, entwickelte sich bei Michael an Brett 5 ein aussichtsreiches Springer- / Turm- gegen Läufer- / Turmendspiel. Leider gab sich Michael mit dem Remisangebot seines Gegners zufrieden. Ein Weiterspielen seinerseits hätte den Berrenrather, Wolfgang Vos, durchaus noch vor Probleme stellen können. Somit stand es 2:3 und dabei sollte es nicht lange bleiben. Denn Wolfgangs Turmopfer erwies sich als haltlos, sodass auch er die Waffen nach ein paar listenreichen Retttungsversuchen strecken musste. Damit war das 2:4 besiegelt. Es verblieben Gerhards und Daniels Partien. Daniel hatte die Verwehrung der Berrenrather auf Heißgetränke, etwas an Kraft gekostet, sodass er sich in einem leicht schlechteren Übergang vom Mittelspiel ins Endspiel befand. Gerhard hatte hingegen zu diesem Zeitpunkt wohl noch eine eher ausgeglichenere Stellung. Für beide Fälle schien in Folge dessen ein Mannschaftsremis unrealistisch.

Da die Glücksgöttin zu diesem Spieltag eindeutig Stellung bezogen hatte, war es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Pech nochmals einen Pulheimer aufsuchte. Diesmal war Gerhard der Leidtragende, welcher im Endpsiel gleich 2 Bauern auf einmal einstellte. 2:5. Der Mannschaftskampf war de facto verloren und somit gab es auch keine Gründe für Daniel, ein absolut remisträchtiges Endspiel nicht mit einem Angebot zur Punkteteilung zu beenden. Sein Gegner lehnte dies vorerst ab. Später musste er allerdings zugeben, dass er keinerlei Ideen aufweisen konnte, die das Endpiel zu seinen Gunsten hätte entscheiden können.

Die Schmach war damit perfekt. Wir verloren mit 2,5:5,5 Punkten gegen eine Mannschaft, die an diesem Tag mehr Glück hatte. Nun belegt die 2. Mannschaft des PSC Platz 8 in der Tabelle (hier) und muss sich beim kommenden Spieltag gegen die SG Porz beweisen.

geschrieben am: 28.01.2018

3. Mannschaft gewinnt gegen Esch 2

Unsere Schachfreunde aus dem benachbarten Esch kamen mit einer starken Aufstellung nach Pulheim. Ein Spieler erschien allerdings nicht, so dass Thomas Quenel kampflos gewann. Ob das dem Pulheimer Staffelmarathon geschuldet war, der vor unserem Spiellokal vorbei ging und die Zufahrt blockierte? Wir nahmen den Punkt jedenfalls gerne mit. An Brett 3 wurden die Bauern ineinander verschränkt, so dass die Stellung für keine Seite ohne große Opfer zu öffnen war. So spielte Peter remis. Dustin kam in ein Damenendspiel mit zeitweise zwei Minusbauern. Da der Gegner sich auf das Durchbringen eines Bauern konzentrierte, fand Dustin ein Dauerschach. Karl-Heinz hatte schon früh eine Figur verloren, die die Fianchettostellung vor seinem König hätte decken müssen. So blieb er chancenlos und es stand 2:2. An den beiden Spitzenbrettern setzten sich die Pulheimer Läuferpaare durch und wir gewannen beide Endspiele klar. Damit stand es 4:2 und Pulheim findet sich auf einem Aufstiegsplatz mit einer weniger gespielten Runde wieder. Platz 2 in der Klasse ist also in Sicht.

geschrieben am: 28.01.2018

Jugendmannschaft spielt unentschieden gegen SK Sülz-Klettenberg 2

Unsere Jugendmannschaft konnte heute ihren ersten Punktgewinn verbuchen:

Luka gewann am Spitzenbrett und außerdem siegte Dustin am zweiten Brett.

Alle Details gibt es hier.

geschrieben am: 22.01.2018

Wichtiger Sieg im Heimspiel gegen Erftstadt!

Wir  konnten überzeugend gegen Erftstadt, dem Tabellenletzten, mit 5:3 gewinnen. Wir hatten im Vorfeld für diesen Kampf einige Absagen, konnten jedoch auf Spieler zurückgreifen, die in den vergangenen Spielen uns nicht zur Verfügung standen. Darüberhinaus unterstützte uns Florian als externer Mannschaftsführer, wodurch Dietmar entlastet wurde. Danke! Er bewies schon bei der ersten kritischen Entscheidung ein gutes Händchen, als er aufgrund des Mannschaftsstandes Mathias empfahl des Gegners Remisangebot abzulehnen und weiterzuspielen. So kam es schließlich zu einem Turmendspiel, das er nach Eindringen in die Stellung seines Kontrahenten und Eroberung eines Bauern gewinnen konnte. Albert am ersten Brett holte seinen dritten Sieg in Folge, indem er einen Bauern aud b2 mit der Dame wegnahm und des Gegners Angriffsbemühungen im Sande verlaufen ließ. Weiterer Materialgewinn bescherte den gut herausgespielten Sieg. Manfred verlor vermutlich aufgrund von schlechterem Zeitmanagement am achten Brett. Bei Dietmar passierte nach einer ruhigen Eröffnung nicht viel und er einigte sich mit seinem Gegner frühzeitig auf Remis. Andreas L. hatte eine ungleiche Materialverteilung herbeigeführt (zwei Figuren für Turm und Bauer(n?)) und in dieser Partie erwies sich die Leichtfigurenkombi als stärker. Einen guten Tag erwischte auch Thomas J., der einen Sieg einfahren konnte. Thomas B. an Brett zwei kam gut aus der Eröffnung und wickelte in ein vorteilhaftes damenloses Mittelspiel ab. In einer kritischen Stellung opferte sein Gegner einen Bauern und Thomas reagierte mit einem Rückopfer: Er gab die Qualität für einen Bauern und verblieb mit Läufer und zwei Bauern gegen einen gegnerischen Turm. Thomas hatte das Endspiel, wie er in der Analyse zugeben musste, überschätzt und die Alternative ohne Rückopfer wäre sehr aussichtsreich gewesen.

Hier geschah Txd4?!, stattdessen hätte Th4 Materialvorteil in komplizierter und aussichtsreicher Stellung gesichert.

Später übersah er noch einen entscheidenen Zug und driftete in eine Verluststellung ab, die er aber ohne große Probleme Remis halten konnte, da sein Gegner einen falschen Plan wählte (die richtige Idee war auch nicht leicht zu spielen, da es viele Möglichkeiten gab). Zum Schluss verlor noch Andreas K., der eine sehr couragierte Partie spielte. Sein Kontrahent spielte ideenreich und gutes Schach und so unterlag Andreas in einer von beiden Seiten gut geführten Partie. Dieser wichtige Mannschaftssieg hält uns von den Abstiegsrängen fern. Als nächstes geht es zum Tabellenführer nach Aachen und wir können mit einem Sieg dort den nicht realistischen Aufstiegskampf einläuten! Tabelle etc. gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

geschrieben am: 16.01.2018

(Rot)weinturnier am 19.01 um 20 Uhr

Kommenden Freitag starten wir die Neuauflage unseres schon traditionellen (Rot)weinturnieres zum Jahresanfang. Wir spielen 7 Runden Schweizer System mit 10 Minuten Bedenkzeit und 5 Sekunden Zeitzuschlag pro ausgeführtem Zug. Das Mitbringen von kleineren Snacks und Knabbereien ist ausdrücklich erwünscht.

Befreundete Gäste, auch anderer Schachvereine, sind natürlich willkommen.

 

geschrieben am: 14.01.2018